Cetirizindihydrochlorid axicorp®

Cetirizindihydrochlorid axicorp 10 mg – Zusammensetzung: 1 Filmtablette enthält 10 mg Cetirizindihydrochlorid. Sonstige Bestandteile: Lactose-Monohydrat, Maisstärke, vorverkleisterte Stärke (Mais), Talkum, Magnesiumstearat [pflanzl.], Hypromellose, Macrogol 6000, Titandioxid (E171). Anwendungsgebiete: Bei Erwachsenen und Kindern ab 6 Jahren zur Linderung von nasalen und okularen Symptomen bei saisonaler und ganzjähriger Rhinitis sowie zur Linderung von Symptomen bei chronischer idiopathischer Urtikaria. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile oder Hydroxyzin oder andere Piperazin-Derivate. Keine Einnahme bei schwerer Niereninsuffizienz mit einer Kretinin-Clearance unter 10 ml/min. Nebenwirkungen: Häufig: Müdigkeit, Mundtrockenheit, Unwohlsein, Übelkeit, Durchfall, Schwindel, Kopfschmerzen, Somnolenz, Pharyngitis, Rhinitis. Gelegentlich: Asthenie, Unwohlsein, Diarrhö, Parästhesie, Agitiertheit, Pruritus, Ausschlag. Selten: Überempfindlichkeit, Tachykardie, Ödeme, allergische Reaktionen, Leberfunktionsstörungen, Gewichtszunahme, Konvulsionen, Bewegungsstörungen, Aggression, Verwirrtheit, Depression, Halluzinationen, Insomnie, Urtikaria. Sehr selten: Thrombozytopenie, Akkommodationsstörungen, verschwommenes Sehen, Okulogyration, Tic, Dyskinesie, Dystonie, Tremor, Dysgeusie, Synkope, Dysurie, anaphylaktischer Schock, Quincke-Ödem, fixes Arzneimittelexanthem. Nicht bekannt: Gesteigerter Appetit, Suizidgedanken, Amnesie, Gedächtnisstörungen, Vertigo, Harnverhalt. Enthält Lactose. axicorp Pharma GmbH, D–61381 Friedrichsdorf. Stand: August 2016.

ibutop® Schmerztabletten

ibutop® 400 mg Schmerztabletten
Wirkstoff:
Ibuprofen. Zusammensetzung: 1 Filmtablette enthält 400 mg Ibuprofen. Sonstige Bestandteile: Maisstärke, Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A), Hypromellose, Talkum, Hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat [pflanzl.], Titandioxid (E171), Macrogol 6.000. Anwendungsgebiete: Symptomatische Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen; Fieber. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile. Keine Anwendung bei Reaktionen mit Bronchospasmus, Asthma, Rhinitis oder Urtikaria nach der Einnahme von Acetylsalicylsäure oder anderen nicht-steroidalen Entzündungshemmern in der Vergangenheit; ungeklärte Blutbildungsstörungen; bestehende oder in der Vergangenheit wiederholt aufgetretene peptischen Ulzera oder Hämorrhagien (mindestens 2 unterschiedliche Episoden nachgewiesener Ulzeration oder Blutung); gastrointestinale Blutungen oder Perforation in der Anamnese im Zusammenhang mit einer vorherigen Therapie mit nicht-steroidalen Antirheumatika/Antiphlogistika (NSAR); zerebrovaskuläre oder andere aktive Blutungen; schwere Leber- oder Nierenfunktionsstörungen; schwere Herzinsuffizienz (NYHA-Klasse IV); Schwangerschaft, im letzten Drittel; Kindern unter 20 kg (6 Jahren), da diese Dosisstärke aufgrund des Wirkstoffgehaltes nicht geeignet ist. Nebenwirkungen: Häufig: Im Verdauungstrakt: Peptische Ulzera, Perforationen oder Blutungen, manchmal tödlich, insbesondere bei älteren Patienten; Teerstuhl; Hämatemesis; gastrointestinale Beschwerden wie Sodbrennen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen, Diarrhö, Verstopfung und geringfügige Magen-Darm-Blutverluste, die in Ausnahmefällen eine Anämie verursachen können. Gelegentlich: Überempfindlichkeitsreaktionen mit Hautausschlägen und Hautjucken sowie Asthmaanfällen (ggf. mit Blutdruckabfall). Zentralnervöse Störungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Schlaflosigkeit, Erregung, Reizbarkeit oder Müdigkeit; Sehstörungen; Gastrointestinale Ulzera, unter Umständen mit Blutung und Durchbruch, ulzerative Stomatitis, Verstärkung einer Colitis und eines Morbus Crohn; Gastritis. Selten: Tinnitus. Sehr selten: Im zeitlichen Zusammenhang mit der systemischen Anwendung von nicht-steroidalen Antiphlogistika ist eine Verschlechterung infektionsbedingter Entzündungen (z. B. Entwicklung einer nekrotisierenden Fasciitis) beschrieben worden. Beobachtung von: Symptomatik einer aseptischen Meningitis mit Nackensteifigkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber oder Bewusstseinstrübung beobachtet. Prädisponiert scheinen Patienten mit Autoimmunerkrankungen (SLE, mixed connective tissue disease) zu sein. Störungen der Blutbildung (Anämie, Leukopenie, Thrombozytopenie, Panzytopenie, Agranulozytose). Erste Anzeichen können sein: Fieber, Halsschmerzen, oberflächliche Wunden im Mund, grippeartige Beschwerden, starke Abgeschlagenheit, Nasenbluten und Hautblutungen. Schwere allgemeine Überempfindlichkeitsreaktionen, können sich äußern als Gesichtsödem, Zungenschwellung, innere Kehlkopfschwellung mit Einengung der Luftwege, Luftnot, Herzjagen, Blutdruckabfall bis hin zum lebensbedrohlichen Schock. Psychotische Reaktionen, Depression; Palpitationen; Herzinsuffizienz, Herzinfarkt; Arterielle Hypertonie; Ösophagitis, Pankreatitis, Ausbildung von intestinalen, diaphragmaartigen Strikturen; Leberfunktionsstörungen, Leberschäden, insbesondere bei der Langzeittherapie, Leberversagen, akute Hepatitis; bullöse Hautreaktionen wie Stevens-Johnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse (Lyell-Syndrom), Alopezie; Ausbildung von Ödemen, insbesondere bei Patienten mit arterieller Hypertonie oder Niereninsuffizienz; nephrotisches Syndrom; interstitielle Nephritis, die mit einer akuten Niereninsuffizienz einhergehen kann; Nierengewebsschädigungen (Papillennekrosen); erhöhte Harnsäurekonzentrationen im Blut. Nicht bekannt: Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS). In Ausnahmefällen kann es zu einem Auftreten von schweren Hautinfektionen und Weichteilkomplikationen während einer Varizelleninfektion kommen. Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben. axicorp Pharma GmbH, 61381 Friedrichsdorf. Stand: Februar 2018.

ibutop® Schmerzcreme

Wirkstoff: Ibuprofen 5 %. Zusammensetzung: 100 g Creme enthalten 5 g Ibuprofen in einer Öl/Wasser-Emulsion. Sonstige Bestandteile: Mittelkettige Triglyceride, Glycerolmonostearat 40-55, Propylenglycol, Macrogolstearat 5000, Macrogolstearat 1500, Xanthan-Gummi, Natriummethyl-4-hydroxybenzoat, gereinigtes Wasser. Anwendungsgebiete: Zur alleinigen oder unterstützenden äußerlichen Behandlung bei Muskelrheumatismus, degenerativen schmerzhaften Gelenkerkrankungen (Arthrosen), entzündlichen rheumatischen Erkrankungen der Gelenke und der Wirbelsäule, Schwellung bzw. Entzündung der gelenknahen Weichteile (z. B. Schleimbeutel, Sehnen, Sehnenscheiden, Bänder und Gelenkkapsel), Schultersteife, Kreuzschmerzen, Hexenschuss, Sport- und Unfallverletzungen wie Prellungen, Verstauchungen, Zerrungen. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, gegenüber anderen Schmerz- und Rheumamitteln (nicht-steroidalen Antiphlogistika), Natriummethyl-4-hydroxybenzoat, Propylenglycol oder gegen einen der sonstigen Bestandteile. Keine Anwendung auf offenen Verletzungen, Entzündungen oder Infektionen der Haut, sowie auf Ekzemen oder auf Schleimhäuten und im letzten Drittel der Schwangerschaft. Nebenwirkungen: Häufig: lokale Hautreaktionen wie z. B. Hautrötungen, Jucken, Brennen, Hautausschlag auch mit Pustel- oder Quaddelbildung; Gelegentlich: Überempfindlichkeitsreaktionen bzw. Kontaktdermatitis; Sehr selten: Bronchospasmen. Wenn ibutop Schmerzcreme großflächig auf die Haut aufgetragen und über einen längeren Zeitraum angewendet wird, ist das Auftreten von Nebenwirkungen, die ein bestimmtes Organsystem oder auch den gesamten Organismus betreffen, wie sie unter Umständen nach systemischer Anwendung Ibuprofen-haltiger Arzneimittel auftreten können, nicht auszuschließen. Natriummethyl-4-hydroxybenzoat kann Überempfindlichkeitsreaktionen, auch Spätreaktionen, hervorrufen. Enthält Natriummethyl-4-hydroxybenzoat und Propylenglycol. Packungsbeilage beachten. axicorp Pharma GmbH, D-61381 Friedrichsdorf Stand: November 2017.

ibutop® Schmerzgel

Wirkstoff: Ibuprofen 5 %. Zusammensetzung: 1 g Gel enthält 50 mg Ibuprofen. Sonstige Bestandteile: 2-Propanol, Poloxamer 407, Dimethylisosorbid, mittelkettige Triglyceride, Bitterorangenblütenöl, Lavendelöl, gereinigtes Wasser. Anwendungsgebiete: Zur alleinigen oder unterstützenden äußerlichen Behandlung bei Schwellungen bzw. Entzündung der gelenknahen Weichteile (z. B. Schleimbeutel, Sehnen, Sehnenscheiden, Bänder und Gelenkkapsel), Sport- und Unfallverletzungen wie Prellungen, Verstauchungen, Zerrungen. Gegenanzeigen: Bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff Ibuprofen, gegenüber anderen Schmerz- und Rheumamitteln (nicht-steroidalen Antiphlogistika), Dimethylisosorbid oder einen der sonstigen Bestandteile; keine Anwendung auf offenen Verletzungen, Entzündungen oder Infektionen der Haut, auf Ekzemen oder auf Schleimhäuten, sowie unter luftdichten Verbänden und im letzten Drittel der Schwangerschaft. Nebenwirkungen: Häufig: lokale Hautreaktionen, wie z. B. Hautrötungen, Jucken, Brennen, Hautausschlag auch mit Pustel- oder Quaddelbildung; Gelegentlich: Überempfindlichkeitsreaktionen bzw. Kontaktdermatitis; Sehr selten: Bronchospasmen. Wenn ibutop Schmerzgel großflächig auf die Haut aufgetragen und über einen längeren Zeitraum angewendet wird, ist das Auftreten von Nebenwirkungen, die ein bestimmtes Organsystem oder auch den gesamten Organismus betreffen, wie sie unter Umständen nach systemischer Anwendung Ibuprofen-haltiger Arzneimittel auftreten können, nicht auszuschließen. axicorp Pharma GmbH, D–61381 Friedrichsdorf. Stand: Oktober 2015.

Lop-Dia®

Lop-Dia® 2 mg Tabletten
Wirkstoff: Loperamidhydrochlorid Zusammensetzung: 1 Tablette enthält 2 mg Loperamidhydrochlorid. Sonstige Bestandteile: Lactose-Monohydrat, Maisstärke, Magnesiumstearat [pflanzl.]. Anwendungsgebiete: Zur symptomatischen Behandlung von akuten Diarrhöen für Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, sofern keine kausale Therapie zur Verfügung steht. Eine über 2 Tage hinausgehende Behandlung mit Loperamid darf nur unter ärztlicher Verordnung und Verlaufsbeobachtung erfolgen. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile; Kinder unter 12 Jahren (Kinder unter 2 Jahren dürfen nicht mit Loperamid behandelt werden; Kinder zw. 2 und 12 Jahren dürfen nur nach ärztl. Verordnung mit Loperamid behandelt werden); Zustände, bei denen eine Verlangsamung der Darmtätigkeit wegen möglicher Risiken von Folgeerscheinungen zu vermeiden ist. Diese schließen Ileus, Megacolonund toxisches Megacolon ein. Loperamidhydrochlorid muss sofort abgesetzt werden, wenn Obstipation, ein aufgetriebener Leib oder Ileus auftreten; Durchfälle, die mit Fieber und/oder blutigem Stuhl einhergehen; Durchfälle, die während oder nach der Einnahme von Antibiotika auftreten (pseudomembranöse [Antibiotikaassoziierte] Colitis); bakterielle Darmentzündung, die durch in die Darmwand eindringende Erreger (z. B. Salmonellen, Shigellen und Campylobacter) hervorgerufen wird; chronische Durchfallerkrankungen (chronische Diarrhöendürfen nur nach ärztl. Verordnung mit Loperamidhydrochlorid behandelt werden); akuter Schub einer Colitis ulcerosa; Anwendung bei bestehender oder vorausgegangener Lebererkrankung nur nach ärztlicher Verordnung, weil bei schweren Lebererkrankungen der Abbau von Loperamidhydrochlorid verzögert sein kann. Nebenwirkungen: Häufig: Verstopfung, Übelkeit, Blähungen, Schwindel, Kopfschmerzen. Gelegentlich: Somnolenz, Schmerzen und Beschwerden im Magen-Darm-Bereich, Mundtrockenheit, Schmerzen im Oberbauch, Erbrechen, Verdauungsstörungen, Hautausschlag. Selten: Überempfindlichkeitsreaktionen, anaphylaktische Reaktionen (einschließl. anaphylaktischem Schock), anaphylaktoide Reaktionen, Bewusstlosigkeit, Stupor, Bewusstseinstrübung, erhöhter Muskeltonus, Koordinationsstörungen, Miosis, Ileus (einschl. paralytischem Ileus), Megacolon (einschließl. toxisches Megacolon), Glossodynie, aufgeblähter Bauch, Bullöse Reaktionen (einschl. Stevens-Johnson Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse und Erythema multiforme), Angioödem, Urticaria, Pruritus, Harnretention, Fatigue. Enthält Lactose. axicorp Pharma GmbH, D–61381 Friedrichsdorf. Stand: Februar 2018.

Loratadin axi®

Loratadin axi® 10 mg Tabletten
Zusammensetzung: 1 Tablette enthält 10 mg Loratadin. Sonstige Bestandteile: Lactose-Monohydrat, Maisstärke und Magnesiumstearat. Anwendungsgebiete: Zur symptomatischen Therapie der allergischen Rhinitis und der chronischen, idiopathischen Urtikaria bei Erwachsenen und Kindern über 2 Jahren mit einem KG von mehr als 30 kg. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile. Nebenwirkungen: Häufig (Erwachsene u. Kinder über 12 Jahre): Somnolenz, Kopfschmerzen, Appetitsteigerung und Schlaflosigkeit. Sehr selten: Überempfindlichkeitsreaktionen (inkl. Angioödem und Anaphylaxie), Schwindelgefühl, Krämpfe, Tachykardie, Palpitation, Übelkeit, Mundtrockenheit, Gastritis, Leberfunktionsstörung, Ausschlag, Alopezie, Müdigkeit. Nicht bekannt: Gewichtszunahme. Häufig (Kinder von 2 bis 12 Jahren): Kopfschmerzen, Nervosität, Müdigkeit. Enthält Lactose. Packungsbeilage beachten. axicorp Pharma GmbH, D–61381 Friedrichsdorf. Stand: November 2017

Naproxen axi®

Naproxen axi® 250 mg Tabletten
Zusammensetzung:
1 Tablette enthält 250 mg Naproxen. Sonstige Bestandteile: Lactose Monohydrat, Maisstärke, Eisen(III)-oxid, Hyprolose, Crospovidon, Magnesiumstearat. Anwendungsgebiete: Schmerzstillendes, fiebersenkendes und entzündungshemmendes Arzneimittel (nichtsteroidales Antiphlogistikum/ Antirheumatikum). Anwendung bei leichten bis mäßig starken Schmerzen, wie Regelschmerzen, Kopfschmerzen, Zahnschmerzen und Fieber. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile; Asthmaanfälle, Nasenschleimhautentzündungen oder Hautreaktionen nach der Einnahme von Acetylsalicylsäure oder anderen nichtsteroidalen Entzündungshemmern in der Vergangenheit; ungeklärte Blutbildungsstörungen; bestehende oder in der Vergangenheit wiederholt aufgetretene peptische Ulzera oder Hämorraghien (mindestens 2 unterschiedliche Episoden nachgewiesener Ulzeration oder Blutung); gastrointestinale Blutungen oder Perforation in der Anamnese im Zusammenhang mit einer vorherigen Therapie mit nichtsteroidalen Antirheumatika/ Antiphlogistika (NSAR); zerebrovaskuläre Blutungen oder anderen aktive Blutungen; schwere Nieren- oder Leberfunktionsstörungen; schwere Herzinsuffizienz; Schwangerschaft, im letzten Drittel; Kindern unter 12 Jahren, da der Wirkstoffgehalt zu hoch ist. Nebenwirkungen: Die häufigsten beobachteten Nebenwirkungen betreffen den Verdauungstrakt: Peptische Ulzera, Perforationen oder Blutungen, manchmal tödlich, können auftreten, insb. bei älteren Patienten; Übelkeit, Erbrechen, Blähungen, Verdauungsbeschwerden, abdominale Schmerzen, Teerstuhl, Hämatemesis, ulzerative Stomatitis, Verschlimmerung v. Colitis u. Morbus Crohn. Weniger häufig wurde Gastritis beobachtet. Risiko für ein Auftreten von Magen-Darm-Blutungen ist abh. vom Dosisbereich und der Anwendungsdauer. Ödeme, Bluthochdruck und Herzinsuffizienz sowie ein geringfügig erhöhtes Risiko von arteriellen thrombotischen Ereignissen bei hohen Dosen bzw. Langzeitbehandlung. Häufig: Zentralnervöse Störungen wie Kopfschmerzen oder Schwindel, Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Sodbrennen, oder Magenschmerzen. Gelegentlich: Überempfindlichkeit mit Exanthem, Pruritus, Purpura oder Ekchymosen, angioneurotisches Ödem, Schlaflosigkeit, Erregung, Reizbarkeit, Müdigkeit, Sehstörungen, Völlegefühl, Obstipation oder Diarrhö, gastrointestinale Ulcera u.U. mit Blutungen und Durchbruch, Verminderung der Harnausscheidung, Ausbildung von Ödemen. Selten: Erbrechen, erhöhte Lichtempfindlichkeit. Sehr selten: Symptomatik einer aseptischen Meningitis mit starken Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, Nackensteifigkeit oder Bewusstseinstrübung, prädisponiert Pat. mit Autoimmunerkrankungen. Verschlechterung infektiöser Erkrankungen. Störungen der Blutbildung (Leukopenie, Thrombozytopenie, Panzytopenie, Agranulozytose). Schwere allg. Überempfindlichkeitsreaktionen, Tinnitus, Hörstörungen, Herzinsuffizienz, Hypertonie, Asthmaanfälle, Bronchospasmus, eosinophile Pneumonie, Leberschäden, Alopezie, Pseudoporphyrie, bullöse Hautreaktion wie Steven-Johnson-Syndrom, toxische Nekrolyse, Nierenschäden, Hyperurikämie, periphere Ödeme, akutes Nierenversagen, nephrotisches Syndrom und interstitielle Nephritis. Enthält Lactose. axicorp Pharma GmbH, D-61381 Friedrichsdorf. Stand: Juni 2017.

Thrombocutan® 30.000 I.E.

Thrombocutan® 30.000 I.E. Gel N/Thrombocutan® 30.000 I.E. Salbe N
Wirkstoff:
Heparin-Natrium Zusammensetzung: 100 g Gel/Salbe enthalten: 0,2 g Heparin-Natrium (Mucosa v. Schwein), entsprechend 30.000 I.E. Sonstige Bestandteile: Gel: 2-Propanol, Sorbitol-Lösung 70 %, Trolamin, Carbomer 980, Polysorbat 80, Macrogol-6-glycerolcaprylocaprat, Latschenkiefernöl, Kiefernnadelöl, Levomenthol, Natriumedetat, Gereinigtes Wasser. Salbe: Gereinigtes Wasser, Emulgierender Cetylstearylalkohol, Mittelkettige Triglyceride, Oleyloleat, Propylenglycol, Levomenthol, Sorbinsäure, Kaliumsorbat, Citronensäure-Monohydrat, Palmitoylascorbinsäure, all-rac-α-Tocopherol, Sojalecithin, Natriumedetat. Anwendungsgebiete: Zur unterstützenden Behandlung bei akuten Schwellungszuständen nach stumpfen Traumen (Prellungen, Blutergüsse). Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile; aktuelle oder aus der Anamnese bekannte allergisch bedingte Thrombozytopenie (Typ II) durch Heparin. Nicht auf Schleimhäute, offene Wunden und/oder nässende Ekzeme aufbringen. Zusätzlich bei Salbe: Überempfindlichkeit gegen Soja und Erdnuss. Nebenwirkungen: Selten: Allergische Reaktionen auf Heparin bei perkutaner Anwendung. Sehr selten: Allergische Reaktionen wie Rötung der Haut und Juckreiz. Zusätzlich bei Salbe: Allergische Reaktion auf Sojalecithin. Nicht bekannt: Die Häufigkeit von Heparin-induzierter, antikörpervermittelter Thrombozytopenie Typ II, mit arteriellen und venösen Thrombosen oder Embolien, ist bei topischer Anwendung nicht abschätzbar. Erhöhte Aufmerksamkeit und Kontrolle der Thrombozytenzahl erforderlich. Zusätzlich bei Salbe: Beim Auftragen auf Schleimhäute aufgrund von Propylenglycol lokale Reizung möglich; bei Überempfindlichkeit gegen Cetylstearylalkohol allergische Reaktionen an der Haut. Salbe enthält Sorbinsäure, Kaliumsorbat, Cetylstearylalkohol, Propylenglycol und Sojalecithin. axicorp Pharma GmbH, D–61381 Friedrichsdorf. Stand: September 2016

Thrombocutan® 60.000 I.E.

Thrombocutan® Ultra Gel 60.000 I.E./Thrombocutan® Ultra Salbe 60.000 I.E.
Wirkstoff:
Heparin-Natrium Zusammensetzung: 100 g Gel/Salbe enthalten: 0,4 g Heparin-Natrium (Mucosa v. Schwein), entsprechend 60.000 I.E. Sonstige Bestandteile: Gel: 2-Propanol, Carbomer 980, Macrogolglycerolhydroxystearat, Trometamol, Lavendelöl, Citronellöl, Gereinigtes Wasser. Salbe: Glyerolalkanoat, Cetylalkohol, Weißes Vaselin, Glycerol-Natriumstearat, Dexpanthenol, Kaliumsorbat, Salzsäure 32 %, Parfümöl, Gereinigtes Wasser. Anwendungsgebiete: Zur unterstützenden Behandlung bei akuten Schwellungszuständen nach stumpfen Traumen (Prellungen, Blutergüsse) u. oberflächlicher Venenentzündung, sofern diese nicht durch Kompression behandelt werden kann. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile; aktuelle oder aus der Anamnese bekannte allergisch bedingte Thrombozytopenie (Typ II) durch Heparin. Thrombocutan nicht auf Schleimhäute, offene Wunden und/oder nässende Ekzeme aufbringen. Nebenwirkungen: Selten: Allergische Reaktionen auf Heparin bei perkutaner Anwendung. Sehr selten: Allergische Reaktionen wie Rötung der Haut und Juckreiz. Nicht bekannt: Die Häufigkeit von Heparin-induzierter, antikörpervermittelter Thrombozytopenie Typ II, mit arteriellen und venösen Thrombosen oder Embolien, ist bei topischer Anwendung nicht abschätzbar. Erhöhte Aufmerksamkeit und Kontrolle der Thrombozytenzahl erforderlich. Zusätzlich bei Salbe: Bei Überempfindlichkeit gegen Cetylalkohol allergische Reaktionen an der Haut. Salbe enthält Kaliumsorbat und Cetylalkohol. axicorp Pharma GmbH, D–61381 Friedrichsdorf. Stand: September 2016