Axicorp
Friedrichsdorf, 04. Dezember 2017

Winterzeit – die Hochsaison der Magen-Darmerkrankungen

Magen-Darm-Beschwerden kommen in den kalten Monaten wesentlich häufiger vor, als im Frühling oder Sommer. Grund dafür sind die Krankheitserreger, die sich im Winter leichter verbreiten können und das Immunsystem, das bei den meisten Menschen in der kalten Jahreszeit deutlich geschwächter ist.

Was hilft gegen Durchfall?

Das oberste Gebot bei Durchfall lautet viel trinken! Der Körper verliert bei Durchfall Wasser und Mineralien (Elektrolyte) wie Natrium und Kalium. Dieser Flüssigkeits- und Mineralhaushalt muss wieder ausgeglichen werden, sonst droht eine Dehydrierung. Besonders für Babys, Kinder und ältere Menschen besteht diese Gefahr. Lässt sich der Flüssigkeits- und Mineralhaushalt nicht über das Trinken ausgleichen, helfen Infusionen mit Elektrolyten. In der Apotheke gibt es auch Elektrolytlösungen als Pulver.

Ansonsten bringen Wasser, Schwarz-, Fenchel- oder Kamillentee, angereichert mit einer Prise Salz und Traubenzucker (Glukose), oder Suppen (Brühe) den Wasser- und Elektrolythaushalt wieder ins Lot. Aber auch Heilerde ist ein bewährtes Mittel. Der feine Sand enthält verschiedene Mineralien und Spurenelemente und bindet Giftstoffe und Flüssigkeit.

Verzichten sollten Patienten auf magen- und darmreizende Getränke wie Kaffee, Säfte, Limonaden und Alkohol sowie auf fettige Speisen. Gut für Magen und Darm sind dagegen Reis, Banane oder Zwieback.

Durchfallmittel (Antidiarrhoika)

Bei Bedarf verordnen Ärzte Medikamente, die den Durchfall stoppen. Bei unkompliziertem Verlauf und stark erhöhter Stuhlfrequenz bietet sich der Wirkstoff Loperamid wie z. B. das Lop-Dia® von axicorp an. Viele Arzneien gegen Durchfall sind in der Apotheke rezeptfrei erhältlich. Am besten setzt man diese Durchfallmittel nur kurzfristig ein, zum Beispiel, wenn eine Reise überstanden werden muss und ein Toilettenbesuch nur eingeschränkt möglich ist.

Antibiotika

Eine Behandlung mit Antibiotika macht nur Sinn, wenn ein Verdacht auf bestimmte Erreger besteht oder er optimalerweise bereits nachgewiesen wurde. Überhaupt wirken Antibiotika nur gegen Bakterien und nicht gegen Viren – beispielsweise gegen Typhus-Bakterien, Shigellen, Amöben oder Cholera-Bakterien.

Wärme

v Bauchschmerzen und Bauchkrämpfe sind oft unangenehme Begleiter von Durchfall. Eine Wärmflasche für den Bauch wirkt krampflösend und wohltuend.

Vorsicht mit Sport

Bei akutem Durchfall verzichtet man besser auf intensive sportliche Betätigung. Der Körper benötigt Ruhe, denn er ist erstmal geschwächt. Statt zu joggen sollte man beispielsweise einen kurzen Spaziergang unternehmen.

Hygienemaßnahmen

Durchfall ist häufig die Folge einer Magen-Darm-Infektion. Um sich nicht wieder erneut mit den Erregern (Viren, Bakterien) anzustecken, ist eine gute Hygiene besonders wichtig. Dazu zählt die richtige Desinfektion der Hände (mehrmals täglich waschen!) und wenn möglich auf die Nutzung getrennter Toiletten achten.

Verhalten

Am besten vermeidet man Orte, wo sich viele Menschen aufhalten – vor allem dann, wenn man sich mit Rotaviren, Noroviren oder Salmonellen angesteckt hat. Diese verbreiten sich schnell. Personen mit Durchfall sollten keinesfalls zur Arbeit gehen, aber erst recht nicht, wenn sie in der Gastronomie oder im Lebensmittelgewerbe tätig sind.
Haben Sie bereits an einer Winter-Bevorratung von Lop-Dia® gedacht? Sprechen Sie Ihren persönlichen Kundenbetreuer auf unser aktuelles Angebot an, er berät Sie dazu gern!



Lop-Dia® 2 mg Tabletten
Wirkstoff: Loperamidhydrochlorid Zusammensetzung: 1 Tablette enthält 2 mg Loperamidhydrochlorid. Sonstige Bestandteile: Lactose-Monohydrat, Maisstärke, Magnesiumstearat [pflanzl.]. Anwendungsgebiete: Zur symptomatischen Behandlung von akuten Diarrhöen für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren, sofern keine kausale Therapie zur Verfügung steht. Eine über 2 Tage hinausgehende Behandlung mit Loperamid darf nur unter ärztlicher Verordnung und Verlaufsbeobachtung erfolgen. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile; Kindern unter 12 Jahren (Kinder unter 2 Jahren dürfen nicht mit Loperamid behandelt werden; Kinder zw. 2 und 12 Jahren dürfen nur nach ärztl. Verordnung mit Loperamid behandelt werden); Zustände, bei denen eine Verlangsamung der Darmtätigkeit zu vermeiden ist, z.B. aufgetriebener Leib, Obstipation und Ileus; Durchfälle, die mit Fieber und/ Oder blutigem Stuhl einhergehen; Durchfälle, die während oder nach der Einnahme von Antibiotika auftreten (pseudomembranöse [Antibiotika-assoziierte] Colitis); chronische Durchfallerkrankungen (chronische Diarrhöen dürfen nur nach ärztl. Verordnung mit Loperamid behandelt werden); akuter Schub einer Colitis ulcerosa; Anwendung bei bestehender oder vorausgegangener Lebererkrankung nur nach ärztlicher Verordnung, weil bei schweren Lebererkrankungen der Abbau von Loperamid verzögert sein kann. Nebenwirkungen: Häufig: Verstopfung, Übelkeit, Blähungen, Schwindel, Kopfschmerzen. Gelegentlich: Schläf-rigkeit, Schmerzen und Beschwerden im Magen-Darm-Bereich, Mundtrockenheit, Schmerzen im Oberbauch, Erbrechen, Verdauungsstörungen, Hautausschlag. Selten: Aufgeblähter Bauch, Überempfindlichkeitsreaktionen, anaphylaktische Reaktionen (einschließl. anaphylaktischem Schock), anaphylaktoide Reaktionen, Bewusstlosigkeit, Starrezustand des Körpers, Bewusstseinstrübung, erhöhte Muskelspannung, Koordinationsstörungen, Pupillenverengung, Darmverschluss (Ileus, einschließl. paralytischem Ileus), Erweiterung des Dickdarms (Megacolon, einschließlich toxisches Megacolon), Blasenbildende Hauterkrankungen (einschließl. Stevens-Johnson Syndrom, toxisch epidermale Nekrolyse und Erythema multiforme), Schwellung von Haut oder Schleimhäuten durch Flüssigkeitsansammlung im Gewebe (Angioödem), Nesselsucht, Juckreiz, Harnverhalt, Müdigkeit. Enthält Lactose. axicorp Pharma GmbH, D–61381 Friedrichsdorf. Stand: April 2017.

Quelle: www.mylife.de